Aktive und Passive Bewegungstherapie 

Bei der aktiven Bewegungstherapie muss das Pferd selbst die Bewegung durchführen. Als Therapeut habe ich die Möglichkeit dies zu unterstützen damit die Übungen richtig durchgeführt werden. Dafür eignen sich besonders Reflexübungen welche beim Propriozeptzionstrainig eingebaut werden. Ebenso können bestimmte Reflexreize direkt am Pferd gesetzt werden welche dazu führen, dass bestimmte Körperregionen bewegt werden.

 

Die passive Bewegungstherapie wird vor allem in der Rehabilitation angewendet und vom Therapeuten durchgeführt. Durch die passive Mobilisation werden Muskeln, Sehnen und Bänder gedehnt und somit das Verletzungsrisiko gesenkt. Das Pferd kann mit dieser Art der Therapie wieder einen normalen und anatomisch richtigen Ablauf der Bewegung erlernen.

 

Indikation:

  • Nach langer Ruhigstellung der betroffenen Gliedmaße/ Körperregion
  • Bei Boxenruhe
  • Kontrakturen
  • Prophylaxe

 

Kontraindikation:

  • Verdacht auf Thrombose
  • Entzündungen
  • Hypermobilität
  • Akute Verletzungen

 

Ziel:

  • Erhöhung der Gelenksschmiere
  • Verbesserte Elastizität der Muskeln, Sehnen und Bänder
  • Verbesserung der Durchblutung
  • Erhaltung, Erweiterung und Wiederherstellung der Beweglichkeit
  • Muskelkräftigung